1. Spieltag - Union vs. Velgast 3:5
2. Spieltag - W´münde vs. Union 3:1
4. Spieltag - Laager Sv vs. Union
6. Spieltag - Ribnitz vs. Union
8. Spieltag - Stralsund vs. Union
17. Spieltag Union vs. Laage
18. Spieltag Teterow-Union
24. Spieltag Union vs. Bentwisch
1. Spieltag - Union II vs. PSV II
2. Spieltag - Arminia II vs. Union II
3. Spieltag - Union II vs. W´torf II 3:1
4. Spieltag Union II vs. ESV II
5. Spieltag - TSV Eintracht vs. Union II
6. Spieltag Union II vs. Tessin II
8. Spieltag Union II vs. Gelbensande
9. Spieltag Fiko II vs. Union II
10. Spieltag Union II vs. Hafen
11.Spieltag-HSG II vs. Union II
13. Spieltag Union II vs. UFC II
18. Spieltag Union II vs. Rangers
1. Runde Kreispokal SSV III vs. Union II
2. Runde Kreispokal
2. Spieltag, Damen
4.Spieltag, Damen
5. Spieltag, Damen
6. Spieltag, Damen
7. Spieltag Damen
12. Spieltag, Damen
13. Spieltag, Damen
19.Spieltag Union vs. Teterow
24. Spieltag Union vs. Bentwisch

Bezirksliga Nord - 24. Spieltag Union Sanitz vs. FSV Bentwisch II 1:2

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die Zuschauer, wie so oft in dieser Saison, am Samstag auf der Sanitzer Walter Schütt Sportanlage. Die Adler präsentieren sich diese Spielzeit einfach beständig unkonstant. Mal vorne hui, und hinten pfui, mal umgedreht, selten beides hui, und viel zu oft auch beides pfui. Es gilt für die kommende Saison eine Komplettsanierung in allen Bereichen zu vollziehen.

1. Halbzeit

Klar war jedoch am Samstag von Anfang an, dass es an der fehlenden Motivation gegen den Lokalrivalen aus Bentwisch nicht scheitern sollte. Die Gastgeber kamen gut in die Zweikämpfe, und beschäftigten die Gäste derart, dass diese nur selten ihr schnelles Kombinationsspiel aufziehen konnten. So waren die ersten 45.Minuten von gegenseitigem Abtasten und Respekt geprägt, wobei die Gäste ihre leichten Feldvorteile in zwei gute Chancen umsetzen konnte. Zu einem scheiterte Pustolla freistehend am wiedererschlankten Weidemann, ein Schuß von Günther rauschte knapp am Pfosten vorbei. Die beste Möglichkeit für die Gastgeber ergab sich für Konrodat, seine Direktabnahme touchierte jedoch lediglich die Latte. Planlos erschien ein wenig unser "Tessiner Erdnuckel" Izdebski, der oft einen verwirrten Eindruck hinterließ, und den Ball und die Abseitslinie zu oft aus den Augen verlor. Tore fielen jedoch in der NDR 2 Bundesligakonferrenz, die Zuschauer mitunter etwas mehr beschäftigte als das hiesige Bezirksligaderby.

2.Halbzeit

Die zweite Halbzeit wurde dann etwas aufregender, und hinterließ, trotz der dazu vielfältigen Meinungen im Bezug auf die Leistungen der Schiedsrichter in diesem Forum, einen faden Beigeschmack bei den fassungslosen Betrachtern. Wobei ich mich stets um eine objektive Meinung bemühe, und über Fehler der Schiedsrichter in Anbetracht der Mängel, die die Spieler jedes Wochenende aufs Neue offenbaren, großzügig hinwegschaue, hinterließ mich diese Linienschiedsrichterentscheidung in der Nachspielzeit sprachlos zurück. Doch der Reihe nach: Die Randrostocker kamen gut aus der Kabine, und schlossen eine schöne Kombination über die rechte Seite zur Alles in allem nicht unverdienten Führung ab. Die Unioner fighteten jedoch zurück, und boten dem spielerisch stärkeren Gegner aufopferungsvoll Parolie. So kamen die Adler durch einen von Urban sicher verwandelten Elfmeter zum Ausgleich. Praktisch im Gegenzug erhielten jedoch auch die Bentwischer einen Elfmeter, den Weidemann parieren konnte. Dieser erweist somit so langsam als Tim Wiese der Bezirksliga, ich glaube er konnte diese Saison bereits 3 Elfmeter entschärfen. Den Nachschuss vergab Günther dabei kläglich. Zwei MInuten später hätten die Gäste abermals in Führung gehen müssen, ein Stürmer vergab völlig unbedrängt. Die letzten 20 Minuten der Partie gestalteten sich wieder ausgeglichen, wobei die Unioner den Gästekeeper zweimal mit Fernschüssen prüfen konnten. Als sich dann in der Nachspielzeit die 03 èr bereits über den erkämpften Punkt freuten, entschied der Linienschiedsrichter die Partie zugunsten der Gäste. Einen langen Ball spitzelte ein Gästespieler über Weidemann auf den mitgelaufenen Günther, der den Ball mühelos einschob. Problematisch erschien dabei, dass sich Günther bei der Ballabgabe gefühlte 23,17 m (wirklich: ca. 5 m) vor dem Ball befand, und somit klar im Abseits. Irgendwie klebte die Fahne des Linienschiedsrichter jedoch am Hosenbund fest, so dass die Gäste wie im Hinspiel 3 Punkte einfahren konnten. Da können wir wirklich auch ohne Linienschiedsrichter, wie in der kommenden Saison, spielen, dass spart Geld und Nerven. Einem Einzelschieri kann man solche Entscheidungen eher verzeihen, sie können wirklich nicht immer auf Ballhöhe sein.